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Golflexikon für Einsteiger

Allgemeines

Competition Stableford Adjustment (CSA)
Ein System, mit dem bei einem Wettspiel vom Saisondurchschnitt abweichende Spielbedingungen bei der Berechnung des Ergebnisses ausgeglichen werden.

Course Rating Wert (CR-Wert)
Gibt die Schlagzahl an, die ein Golfer mit ungefähr Handicap 0 durchschnittlich auf dem gesamten bewerteten Platz benötigt (beispielsweise 73,1) muss nicht Par entsprechen.

Course Rating
Dient der Bewertung der Schwiergkeitgrades eines Golfplatzes

Pro
Abkürzung für ‚Professional’, also einen Berufsspieler. Man unterscheidet hier zwischen einem Playing Pro und einem Teaching Pro. Weibliche Form: Proette.

Pro Shop
Meist vom Pro geführter Shop, in dem man praktisch alle für dieses Spiel notwendigen Utensilien kaufen kann.

Dimple
Bezeichnung für kleine Grübchen, die sich auf der Oberfläche des Balls befinden. Die Anzahl, die Form und die Anordnung der Dimples beeinflussen ganz enscheidend die aerodynamischen Eigenschaften des Balls.

Verhalten auf dem Golfplatz

Etikette
Zur Etikette dieses Spiels gehören alle Verhaltensregeln der Rücksichtnahme, der Fairness und der Höflichkeit, die man eigennützig auch im täglichen Leben anwendet.

Fore
International üblicher Warnruf bei Gefahr durch fehlgeschlagene Bälle auf dem Golfplatz

Pitchmarke
Der auf dem Grün landende Ball hinterlässt vor allem in einem weichen Grün ein kleines Loch, das man als Pitchmarke bezeichnet. Es gehört zur Etikette, dieses Loch zu entfernen. Dazu gibt es eine Pitch-Gabel, die jeder Spieler bei sich führen sollte, um den Boden für die anderen Spieler wieder ‚auszubeulen’.

Divot
Rasenstücke, die beim Golfschwung aus dem Boden geschlagen werden. Die Etikette
verlangt , dass man sie sorgsam aufsammelt, wieder einpflanzt und festtritt.

Übungsanlagen

Driving Range
Übungswiese zum Erlernen des Spiels/ Schwungs und zum Üben oder Aufwärmen vor der Runde

Chipping Area
Teil der Driving Range, auf dem Sie die kurzen Annäherungsschläge (Chippen und Pitchen) trainieren können.

Putting Green
Das Übungsgrün mit mehreren Übungslöchern dient zum Üben des Puttens.

Spielbahn

Abschlag
Leicht erhöhte Rasenfläche, von der aus man an jeder Bahn den ersten Schlag durchführt. Nicht nur diese kleine Fläche, sondern auch der Schlag selbst wird als Abschlag bezeichnet (engl. ‚Tee‘)

Fairway
Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün mit kurzgeschnittenem Rasen.

Rough
Das Rough wird in den Regeln nicht besonders definiert. Praktisch bezeichnet man alles, was außerhalb der Fairways oder Grüns liegt, als Rough (alle jene Flächen mit höherer Schnitthöhe als die Faiways).

Naturflächen/Biotope
Extensiv gepflegte oder der natürlichen Entwicklung überlassene Flächen, in denen durch behördliche Auflagen (Naturschutz) nicht gespielt werden darf. Dies können Wiesen, Hecken oder Teichgebiete sein.

Bunker
Künstlich angelegtes (Sand)Hindernis – meist rund um das Grün

Grün
Eine für das Putten besonders hergerichtete Fläche, in die an wechselnden Stellen das Loch gesetzt wird.

Flagge
Die Flagge, welche an einem Flaggenstock befestigt ist und auf dem Grün im Loch steckt, ist auf weitere Entfernung für den Spieler erkennbar und zeigt ihm seine Schlagrichtung und durch eine genormte Größe der Fahnenstange bei richtiger Einschätzung auch in etwa die Entfernung zum Grün ab.

Loch
Das Loch hat einen Durchmesser von viereinviertel Inches (107,9 mm). Als Loch bezeichnet man meistens auch die gesamte Spielbahn vom Tee bis zum Loch. Auf 18 Löcher einigte man sich erst 1764, als man in St. Andrews diese Anzahl festlegte, zuvor hatte man in St. Andrews 22 Löcher.

Schläger

Eisen
Der komplette Schlägersatz der Eisen ist durchnummeriert von 1 bis 9 zzgl. Pitching Wedge und Sandwedge. Die Eisen unterscheiden sich zum einen durch die Länge ihrer Schäfte, zum anderen durch seinen Loft (Neigung der Schlagfläche). Den geringsten Loft haben die langen Eisen – den größten Loft schließlich das Wedge

Holz
Schläger mit größerem Schlägerkopf, die im Allgemeinen für die weiteren Schläge Verwendung finden (früher aus Holz, heute jedoch auch aus Metall hergestellt). Das Holz 1 wird auch als Driver bezeichnet, da man es fast ausschließlich für den langen Abschlag vom Tee benutzt.

Driver
Der Schläger mit dem längsten Schaft ist das Holz 1, auch Driver genannt. Der Driver wird fast ausschließlich beim langen Abschlag vom Tee verwendet.

Putter
Einer der wichtigsten Schläger eines Spielers, dient zum Einlochen des Balls auf dem Grün.

Spielstärke

Handicap
Englische Bezeichnung für Vorgabe, dient zur besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstärken.

Bezeichnung der Schläge

Ass
Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Tee bis ins Loch, auch Hole-in-One genannt.

Hole-in-One
Das Spielen einer Spielbahn mit nur einem Schlag vom Abschlag bis ins Loch (vgl. Ass).

Birdie
Lochergebnis ein Schlag unter Par, also beispielsweise auf einem Pa 4-Loch eine 3.

Par
Par ist die Einheit, die für ein Loch oder einen Platz festgelegt wurde. Beispielsweise ein Par-5-Loch muss in fünf Schlägen gespielt sein, wenn man ein Par erzielen will.

Bogey
Lochergebnis ein Schlag über Par, also beispielsweise auf einem Par-3-Loch eine 4. Entsprechend gibt es auch noch den Doppel-Bogey oder gar den Triple-Bogey

Wertung

Spielvorgabe
Sie wird vor einem Wettkampf errechnet und berücksichtigt im Gegensatz zur Stammvorgabe auch die Schwierigkeit des Platzes. Bei einem durchschnittlich schweren Platz kann sie der Stammvorgabe entsprechen, bei einem schweren Platz ist die Vorgabe höher.

Brutto
Die tatsächlich gespielte ‚absolute’ Schagzahl, also das Ergebnis des Spielers ohne Abzug seiner Vorgabe. Hier gewinnt i.d.R. der fortgeschrittene Golfer.

Netto
Bruttoschlagzahl abzüglich der Vorgabenschläge ergibt das Nettoergebnis. Dient der besseren Vergleichbarkeit unterschiedlicher Spielstärken für einen fairen Wettbewerb und wird zur Ermittlung des Handicaps genutzt.